MOONROC Retail Banking Kompass 2026: Deutschlands größte Bankenstudie ist zurück!
Der neue MOONROC Retail Banking Kompass 2026 steht unter dem Motto ‚Time to Shine – Auf Erfolgskurs in unsicheren Zeiten‘. Wir zeigen Chancen und Trends auf, die sich im aktuellen Marktumfeld ergeben, und wir erörtern konkrete Strategien, mit denen Institute ihre Position in der gegenwärtigem Wettbewerbssituation stärken und ausbauen können.
Neue Technologien (KI) treffen auf alte Geschäftsmodelle. Kunden bewegen sich zwischen neuen Lösungen und alten Verhaltensmustern. Der Kampf um die Kundenschnittstelle geht in eine neue Runde. Neue Wettbewerber erobern in Lichtgeschwindigkeit breite Kundengruppen, aber auch traditionelle Bankbilanzen glänzen, meist getrieben von niedrigen Refinanzierungskosten und noch geringen Risikokosten.
Zeitgleich schwemmt die Politik den Markt weiter mit frischem Geld (über neue Schulden) und treibt hierdurch die Inflation.
Die schnellen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz haben das Potenzial, die Bankenwelt auf den Kopf zu stellen. Welche Auswirkungen KI auf zentrale Bausteine vieler Bankmodelle hat wie Vertrauen, Kundennähe und historische Vertrautheit, ist noch auszuarbeiten.
#1 Mit KI rollt eine mächtige Transformationswelle auf die Bankenbranche zu
Ein kurzer Blick auf die Automobilindustrie erscheint lohnenswert. Dort hat sich der Wandel schneller vollzogen, als viele erwartet haben. Die meisten etablierten Autohersteller spielen immer noch das alte Spiel Wettbewerb auf Basis von Marke, Design, Nähe, Vertrautheit, Fahrleistung. In Summe ergibt das viele Features und dennoch keinen Überblick.
Neue Käufer entscheiden sich aber anders. Sie beurteilen Autos wie Smartphones. Es geht nicht mehr nur um Fahrzeug-Spezifikationen. Es geht um das Gesamtpaket Transport, Erlebnis, das eigene ich.
Dabei stehen die Software und die Integration des Autos in andere Dienste im Vordergrund. Folglich ändert sich die komplette Produktwahrnehmung der Kunden. Autos sind nicht mehr nur Fahrzeuge. Autos sind Lebensbegleiter und hochintegrierte technische Geräte auf Rädern.
Aber zurück zum Banking. Wie wird sich Banking in den nächsten Jahren wandeln? Werden auch hier die traditionellen Anbieter von neuen Wettbewerbern schlussendlich überrollt? Welche Aspekte werden für Kunden zukünftig wichtiger und welche Rolle wird KI dabei spielen? Der Retail Banking Kompass 2026 liefert hierfür antworten.
#2 Hohe Leitzinsen verlängern Sonderkonjunktur für Banken, während die Wirtschaft ächzt, fahren viele Institute weiter risikolose Gewinne ein
Selbstverständlich lassen sich viele Banken für ihre aktuelle Ertragsstärke feiern und zelebrieren dies auch in ihren Vertreter- und Anteilsversammlungen. Realistisch betrachtet, bestimmt allerdings die EZB über die Festlegung des Leitzinses, ob und in welcher Höhe Banken Erträge erwirtschaften. Die Einlagenfazilität liegt seit Juni 2026 bei 2,25%. In Kombination mit weiterhin niedrigen Refinanzierungskosten vieler Banken (ca. 1%) und höheren Kreditzinsen ergibt sich eine auskömmliche (fast risikolose) Gewinnmarge. Wenn man so will, aus dem nichts.
Doch die Ruhe trügt. Längst beginnt die Phalanx an guten Nachrichten zu bröckeln. Erste Risikoengagements beginnen zu wackeln. Das Bauträgergeschäft ist in Deutschland faktisch zum Erliegen gekommen. Unternehmen fragen kaum mehr Kredite zur Finanzierung neuer Produktionsstätten oder Fertigungsanlagen an. Privatkunden orientieren sich um und testen neue Wettbewerber. Einige neue Spieler erobern mit innovativen Lösungen die Herzen der Kunden im Sturm und vertrauen ihnen Assets in erheblichem Umfang an.
Zeit das eigene Geschäftsmodell zu hinterfragen was ist zukunftsfähig? Was, wenn die Sonderdividende aus hohen EZB-Zinsen, niedrigen Risikokosten und geringen Refi-Kosten so künftig nicht mehr trägt? Antworten darauf vertieft in unserer ausführlichen Studie.
#3 KI kommt im Banking an – wenn die Bankfiliale samt Berater, Produkten, Markenbotschaft und Vertrauen in die KI abwandert
Künstliche Intelligenz entwickelt sich im Banking vom Experimentierfeld zu einem zentralen Hebel für Effizienz, Servicequalität und Kundennähe. Erste produktive Use Cases zeigen sich bereits in der Automatisierung interner Prozesse, der Analyse von Dokumenten, der Vorbereitung von Kundeninteraktionen sowie in der Erkennung von Betrugs- und Geldwäschemustern. In der Kundenbetreuung können Empfehlungen gezielter erstellt und über digitale Kanäle oder den Bankberater ausgespielt werden.
Erste Finanzdienstleister kreieren Produkte rein für die KI. Diese lassen sich direkt in LLM-Modellen abschließen. Es benötigt demnach keinen Umweg mehr über sperrige Webseiten oder ausgeklügelte Omni-Channel Lösungen. Der KI-Agent wird zum Berater des Kunden und optimiert aus Kundensicht seine Finanzen.
Wer glaubt, Vertrauen entsteht nur durch persönlichen Kontakt, wird in Zukunft lange auf die richtige Kundschaft warten müssen. Kunden vertrauen bereits jetzt Google und KI mehr als sie je einem Bankberater vertraut haben. Aus Sicht der Banken ergibt sich hierdurch eine weitere neue und vor allem sehr mächtige Kundenschnittstelle. Wahrscheinlich der wichtigste zukünftige Touch-Point für Bankgeschäfte. Wie diese Schnittstelle strategisch und inhaltlich bespielt werden sollte, erfahren Sie in unserer ausführlichen Studie.
#4 Broker, Fintechs, Payment Anbieter – die Nische ist nicht genug, auf dem Weg zur Kundenbank
Neobroker und Fintechs sind längst über ihr ursprüngliches Spielfeld hinausgewachsen. Ihr Markteintritt erfolgte über günstige und einfache Zugänge zum Kapitalmarkt und dem Versprechen, dessen Vorteile schnell und unkompliziert selbst nutzen zu können. Inzwischen entwickeln sich viele dieser Anbieter zu breiten Finanzplattformen. Neue Produktkategorien entstehen. Die Kunden werden incentiviert mehrere Produkte abzuschließen. Eine Art Universalbank 2.0 entsteht.
Damit gibt es nicht nur neue Spieler in einzelnen Nischen, der Wettbewerb wird inzwischen auf das gesamte Banking-Umfeld und darüber hinaus ausgeweitet. Das Depot wird vom Einzelprodukt, zum Anker einer umfassenderen Finanzbeziehung. Wenn Kunden ihr Gehalt, ihre Liquidität, ihren Vermögensaufbau und perspektivisch auch ihren Finanzierungsbedarf über digitale Plattformen steuern, geraten etablierte Banken unter Druck. Der Wettbewerb verlagert sich von Provisionserlösen auch auf die Zinsseite. Dies ist aber der absolute ‚holy grail‘ der etablierten Retailbanken. Der Angriff auf das Kredit- und Einlagengeschäft muss als besonders kritisch, wenn nicht sogar existenzgefährdend eingestuft werden. Wer wie auf diese Verschiebung der Wettbewerbssituation reagiert und was jetzt getan werden kann: mehr dazu im aktuellen Retail Banking Kompass.
Welche Institute diese Entwicklungen für sich nutzen und wer im Wettbewerb zurückfällt, zeigt der neue Retail Banking Kompass 2026.
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